Einkommensteuer-Rechner
Steuer schätzen aus Brutto, Freibetrag und zwei Steuersätzen. Netto und Effektivsatz - lokal im Browser.
Was ist ein Einkommensteuer-Rechner?
Dieses Tool schätzt die Einkommensteuer aus Ihren Eingaben: Bruttoeinkommen, steuerfreier Freibetrag, zwei progressive Stufen (Grundsatz bis zur Schwelle, höherer Satz darüber) und zeigt Steuer, Bemessungsgrundlage, Netto und Effektivsatz. Vereinfachtes Planungsmodell - kein Ersatz für amtliche Software oder Steuerberatung.
Reale Regelwerke umfassen Anrechnungen, Abzüge, Lohnsteuer, Kapitalerträge und landesspezifische Tabellen. Ergebnisse nur als Orientierung; Abgleich mit Gehaltsabrechnung, Finanzamt oder Steuerberater vor der Abgabe.
Alltagsbeispiele
Karten als Denkmodelle nutzen, dann Zahlen aus Gehaltsabrechnung oder Steuerlogik eintragen.
Angestelltentarif
Grobe Abschätzung der Lohnsteuer bei bekanntem Brutto und Stufenmodell.
Gehaltserhöhung
Prüfen, ob mehr Einkommen in den höheren Grenzsteuersatz rutscht und wie sich das Netto ändert.
Mieteinnahmen
Rücklage-Prozentsatz planen, wenn Mieteinkommen wie Arbeitseinkommen besteuert wird.
Kapitalerträge (vereinfacht)
Grober Check, wenn Zusatzeinkommen das Stufenmodell belastet.
Vor der Steuererklärung
Größenordnung prüfen – kein Ersatz für ELSTER & Co.
Anrechnung vs. Abzug
Fokus hier: Tarifrechnung, nicht jede Sonderregel.
Funktionsweise
Progressionsmodell mit zwei Sätzen: Basissteuersatz bis Schwelle, höherer Satz auf den Rest der Bemessungsgrundlage (Brutto minus Freibetrag).
Wann sinnvoll?
Schnelle Szenarien
Was-wäre-wenn ohne vollständige Excel-Modelle.
Lernen
Grenz- vs. Durchschnittssteuersatz verständlich machen.
Plausibilität
Grober Realitätscheck vor Detailarbeit.
Typische Fehler
Als amtliches Ergebnis
Anrechnungen, Werbungskosten, Kinderfreibeträge fehlen.
Grenz- mit Durchschnittsatz verwechseln
Höherer Satz gilt nur oberhalb der Schwelle.
Zeiträume mischen
Jahresbrutto zu Jahresschwelle; nicht Monatswerte mischen.
Formeln (vereinfacht)
G Brutto, A Freibetrag, T Schwelle, r₁ und r₂ in %. B = max(0, G − A).
Wenn B ≤ T: Steuer = B×(r₁/100). Wenn B > T: Steuer = T×(r₁/100) + (B−T)×(r₂/100). Netto = G − Steuer. Effektiv = (Steuer/G)×100 bei G>0.
| Beispiel Jahreseinkommen | Erläuterung | Steuer gesamt |
|---|---|---|
| 35.000 € | Grundtarif + Freibetrag | 5.250,00 € |
| 85.000 € | Anteil in beiden Stufen | 22.100,00 € |
| 150.000 € | Mehr im oberen Satz | 52.500,00 € |
Glossar
Steueranrechnung
Mindert die festgesetzte Steuerschuld direkt.
Grenzsteuersatz
Satz für das nächste Einkommenseuro oberhalb der Schwelle.
Bemessungsgrundlage
Einkommen nach Freibetrag (hier ein Feld).
Effektivsatz
Steuer geteilt durch Brutto.
Häufige Fragen
Kurz zu Stufen, Freibeträgen, Bemessungsgrundlage und Abgrenzung zur amtlichen Erklärung.
Was sind Steuergutschriften?
Sie mindern die geschuldete Steuer; Abzüge mindern nur die Bemessungsgrundlage.
Gilt der höhere Satz für alles?
Nein, nur für den Teil über der Schwelle.
Was ist zu versteuerndes Einkommen?
Vereinfacht: Brutto minus Freibeträge; hier ein Freibetragsfeld.
Warum Effektivsatz unter Spitzensteuersatz?
Weil niedrigere Stufen und Freibeträge den Durchschnitt senken.
Muss ich eine Erklärung abgeben?
Kommt auf Beschäftigung und Einkünftearten an - Finanzamtregeln beachten.
Zu diesen Ergebnissen
Nur Bildungs- und Näherungswerte; kein Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Verbindliche Beträge beim Finanzamt oder Steuerberater einholen.